Erfahrungsbericht von Simon

Simon-devops

Simon

  • DevOps
  • Seit April 2016
  • Roubaix, FRANCE
  • Master IAGL (Anwendungsinfrastrukturen und Software Engineering) an der Universität in Lille.

Kannst du kurz deinen Werdegang und deine Rolle als DevOps bei OVH zusammenfassen?

Ich kam 2016 zu OVH, um mein Praktikum im dritten Jahr als Entwickler zu absolvieren, und dann habe ich noch zwei Jahre duales Studium angehängt. Heute habe ich das Glück, dass ich mein Abenteuer als DevOps mit einem festen Vertrag fortsetzen kann. Als Mitarbeiter des Teams für IT-Systeme (DSI) ist es meine Aufgabe, den Bedürfnissen des OVH Kundendienstes nachzukommen und ihn durch die Entwicklung, Bereitstellung und Instandhaltung von Anwendungen in Perl, Go oder AngularJS in seiner Arbeit zu unterstützen.

Warum hast du dich für OVH entschieden?

Alles begann 2012, als ich einige meiner eigenen Projekte hosten wollte und so die Angebote von OVH entdeckte. Ich habe ein Interesse für das Unternehmen entwickelt und angefangen, seinen Nachrichten zu folgen. Es dauerte nicht lange, und ich war von diesem französischen „Einhorn“ überzeugt − von seiner Geschichte, dem Mindset und seiner großen Ambition. Meine Neugier war geweckt und ich wollte hautnah bei diesem verrückten Abenteuer dabei sein!

Kannst du uns etwas von deinen Anfängen bei OVH erzählen?

Ich erinnere mich an meine erste Woche bei OVH als wäre es gestern gewesen! Bevor ich zu meinem Team kam, habe ich an einer Integration Week mit zahlreichen Workshops teilgenommen, in denen ich die internen Tools, Standorte, Arbeits- und Organisationsmethoden etc. kennenlernte. Diese Woche ist auch eine gute Gelegenheit, um erste Kontakte zu knüpfen und die Kollegen aus anderen Abteilungen kennenzulernen.

Wie sieht der Alltag für einen DevOps bei OVH aus?

Mein Alltag bei OVH besteht darin, Lösungen in zwei Zeilen Code zu finden, nur mit einer Tastatur bewaffnet die abgestürzten Programme meiner Kollegen zu schließen, Bug Hunter zu spielen, um die Stabilität von Produktionsanwendungen zu verbessern, und bei alledem stets ein Auge auf das Monitoring zu haben. Das heißt auch, ich muss jederzeit bereit sein, mein „Super Ops“-Kostüm überzuwerfen, um Funktionsstörungen bei Produktionsservern zu beheben.

Was unterscheidet OVH deiner Meinung nach von anderen Unternehmen?

Was mich bei meiner Ankunft total überrascht hat, war die vielmehr horizontale als vertikale Arbeitsorganisation. Die Stichworte hier lauten „Nähe“ und „Flexibilität“. Das zeigt sich jeden Tag durch gegenseitiges Duzen, Schreibtische auf Rollen und die häufigen Visiokonferenzen mit Kollegen, die manchmal Tausende Kilometer entfernt sind. Und man sieht es auch an den Leitern und Managern, die im selben Open Space arbeiten wie ihre Teams. Jedes Team verfügt über die Autonomie und das notwendige Selbstvertrauen sowie über zahlreiche interne Tools, die es ermöglichen, Projekte erfolgreich durchzuführen.

Welche Technologie verwendest du?

Ich nutze viele verschiedene Technologien. Es ist ein bisschen wie bei einem Komponisten und Orchesterleiter. Ich muss mit vielen Technologien arbeiten und mit ihnen Neues entwickeln: Perl, Golang, AngularJS, Docker, Puppet, Kafka und viele mehr. Bei der Auswahl der Technologie sind mir keine Grenzen gesetzt, soweit die Verwendung auch Sinn macht. Bevor ich bei OVH angefangen hatte, waren mir viele davon gar nicht bekannt, oder ich hatte nur den Namen schon einmal gehört. Seitdem konnte ich alle ausprobieren und in konkreten Projekten den besten Nutzen daraus ziehen.

Gibt es ein Projekt, auf das du besonders stolz bist?

Mein erstes Großprojekt bei OVH hat bis heute einen besonderen Wert für mich: die Erstellung einer Statistik-API. Ziel des Projekts war die Zentralisierung aller Statistiken der verschiedenen, von unseren Kundendienstmitarbeitern verwendeten Tools in einem einzigen Dashboard. So können sie bei Bedarf alle ihre Daten aus verschiedenen Quellen zusammenfassen und erhalten die Informationen mehrerer Tage, Wochen oder Monate sehr schnell in einer übersichtlichen Ansicht. Worauf ich stolz bin, ist, dass ich die Initiative ergriffen habe, die Algorithmen der Anwendung als generische Algorithmen aufzusetzen. Auf diese Weise können sie sich automatisch an neu hinzugefügte Statistiken und deren Zugriffseinschränkungen anpassen, ohne dass man den Quellcode bearbeiten muss. Das war für mich ein guter Beweis meiner Fähigkeiten zu Beginn meines dualen Studiums.
 
Welches Fachwissen und welche Kompetenzen sind deiner Meinung nach für deinen Beruf erforderlich?

Vielseitigkeit ist sehr wichtig. Man muss genauso als Entwickler wie als Systemadministrator arbeiten können. Außerdem ist wichtig, stets ein offenes Ohr für Kollegen und Kunden zu haben, um herauszufinden, was sie brauchen, und die gelieferte Lösung verständlich zu erklären. Es gibt so viele verschiedene Anforderungen und Bedürfnisse. Deshalb ist es notwendig, selbstständig zu arbeiten und auch die Initiative zu ergreifen.

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